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Wasserschaden in der Wohnung

Bei einem Thema sind wir alle uns einig: Ein Wasserschaden ist DAS Horrorszenario eines jeden Wohnungs- und Hausbesitzers. Wer zu den Glücklichen gehört, die sich noch nicht mit diesem Thema herumschlagen musste, steht eventuell führe oder später vor dem Problem, keine Ahnung zu haben, wie er vorgehen muss, wenn es einmal tropft. Unsere Ratgeberseite auf www.gute-luftfeuchtigkeit.de klärt Sie über alle relevanten Punkte auf, die Sie bei einem Wasserschaden beachten müssen.


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Hilfe – ein Wasserschaden!

Leider können Wasserschäden sehr schnell entstehen: Sei es durch ein Leck im Heizkörper, einen Rohrbruch oder eine falsch angeschlossene Waschmaschine – es fängt mit einem kleinen Tropfen an und zerstört binnen kürzester Zeit Ihre halbe Wohnung. Wasserschäden gehören zu den häufigsten Schadensfällen in Wohnungen. Die Auswirkungen können oft in ein finanzielles Desaster führen – nicht zu sprechen von den unzähligen Nerven, die Sie dabei verlieren werden. Abgesehen von der Problematik, alles wieder sauber und trocken zu bekommen, stellt sich daher für die meisten vorrangig die Frage, die bereits Jupp Schmitz gesanglich stellte: Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?

Wann zahlt die Haushaltsversicherung?

Entgegen der weitverbreiteten Meinung zahlt die Haushaltsversicherung nicht jeden Schaden, der durch Wasser verursacht wird. Von der Versicherung werden Schäden übernommen, die durch folgende Ursachen ausgelöst wurden:

  • Rohrbrüche
  • beschädigte Waschmaschinen oder Geschirrspüler
  • Leckende Heizungsanlagen
  • Beschädigungen von Wasserbetten oder Aquarien
  • Bei bestimmten Verträgen: Naturkatastrophen

Nicht übernommen werden allerdings:

  • zusätzliche Schäden, die durch den Wasserschaden verursacht wurden und die nicht die Einrichtung betreffen
  • Durchnässungsschäden, die beispielsweise durch ein achtlos geöffnetes Fenster verursacht wurden
  • Wasserschäden außerhalb des Hauses, wie etwa in der Garage

Welche Schritte Sie umgehend einleiten müssen

Die Versicherung bezahlt zwar den Wasserschaden in der Wohnung, erwartet vom Versicherungsnehmer aber ein ordnungsgemäßes Vorgehen. Dazu zählen folgende Punkte:

Schaden begrenzen

  1. Das sagt einem der Menschenverstand schon: Sie sollten den eingetretenen Schaden so gering als möglich halten. Das bedeutet, dass Sie die Ursache finden sollten und dafür zum Beispiel den Haupthahn abdrehen müssen.
  2. Elektronische Geräte sollten schnell aus der Gefahrenzone gebracht werden, am besten ist es überhaupt, den Strom abzustellen (Strom in Verbindung in Wasser ist gefährlich – das haben wir schon in der Volksschule gelernt!).
  3. Das Wasser sollte anschließend möglichst entfernt werden. Verwenden Sie dafür, was Ihnen zur Verfügung steht: Pumpen, Schwämme, Töpfe, Tücher – verhindern Sie jedenfalls, dass zu viel Wasser in die Bausubstanz dringt.
  4. Öffnen Sie Türen und Fenster, um die durch den Wasserschaden entstandene Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zu verhindern.
  5. Setzen Sie einen Bautrockner oder einen handelsüblichen Luftentfeuchter ein, um Feuchtigkeit, die sich auch in der Luft sammelt, zu verringern. Auf diese Weise können Sie die Gefahr von Schimmelbildung eindämmen.

Gute Luftentfeuchter, aber auch große Bautrockner für größere Problemfälle finden Sie nachfolgend.

 

Schaden melden

Der Schaden muss unverzüglich gemeldet und möglichst unverändert gelassen werden. Fotografieren Sie alles, was einen Schaden davongetragen hat. Der Versicherung muss der Schaden durch Fotos dokumentiert und die zu zahlende Summe durch Kostenvoranschläge belegt werden – das gilt auch für Folgeschäden!

Schaden beheben

Grundsätzlich ist der nächste Schritt, dass die Versicherung eine Trocknungsfirma beauftragt, die das Gebäude von der Feuchtigkeit befreit. Ist ein Bewohnen der Wohnung vorerst unzumutbar, wird nach Vorlage entsprechender Belege von der Versicherung auch die Hotelrechnung übernommen.

Tipp: Was viele nicht wissen – Arbeitsstunden, die Sie selber damit verbringen, alles wieder in Ordnung zu bringe, zahlt die Versicherung ebenso!

Generell gilt: Rufen Sie lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig bei Ihrer Versicherung an, um Unklarheiten zu bereinigen. Sie wollen mit Ihrer Versicherung nicht in einen Rechtsstreit gezogen werden! Wichtig ist außerdem, dass Sie sicherstellen, dass es nicht zur Schimmelbildung gekommen ist durch den Wasserschaden. Hierfür können Sie einen Schimmeltest durchführen und im Zweifel zu entsprechenden Schimmelentfernern greifen.

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